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Tech Tauchen, Tek Tauchen, Tekki Tauchen oder wie immer es von irgendwem auch genannt wird.
Was ist das ?
Da.......gehen die Meinungen mächtig auseinander.
Und......die Welt ist im ständigen Wandel.
Nitrox gehörte einmal dazu. ( Voodoo Gas ) Verschiedenes andere auch, was heutzutage selbstverständlich zum Sporttauchbereich gehört.
Ich würde mal sagen, technisches Tauchen ist alles, was mit Tauchgeräten und Mischgasen zu tun hat und
Tauchtiefen anbelangt, die die von Sporttauchverbänden gepredigte 40 Metergrenze sprengt.
40 m ist eine relativ vernünftige Tiefenbeschränkung für den Sporttauchbereich. ( Auch oder gerade im Hinblick auf die Ausbildung )
Nur, um das mal klar zu stellen, auch 20 oder 30 m sind verdammt tief. Auch hier sollte man verdammt noch mal genau wissen,
was man macht! Ich bin und war nie ein Tiefenjunkie, der eine "COOLE" Tiefe im Logbuch haben wollte.
Aber, es gibt Höhlen und Wracks, die unglaublich spannend sind und nun einmal in größeren Tiefen liegen.
Nur Wahnsinnige unternehmen solche Tauchgänge ohne die entsprechende Ausbildung!
Ausbildung und Training verbessern die eigenen Tauchfertigkeiten. Das kommt einem nicht nur bei tieferen Tauchgängen zugute,
sondern macht einen auch entspannter und souveräner bei moderaten Tiefen.
Ich finde es immer amüsant, wenn "Sporttaucher" über Ausrüstungsteile von technischen Tauchern lästern,
wo sie doch selbst mit Tech-Equipment behängt sind, allerdings ohne es zu wissen.
Der "Tech"-bereich des Tauchens entwickelte sich aus Erkenntnissen und Notwendigkeiten des Höhlentauchens.
In diesem Bereich tummelten sich einige, findige Zeitgenossen, die die Ausrüstung ständig weiter entwickelten.
Zum Zwecke der Sicherheit entwickelten sich so Tarierhilfen (heute BCD, Jacket), die auch noch viel später im
Freiwasser nicht benutzt wurden, und der allseits bekannte Octopus, den heute auch jeder Sporttaucher hat.
Allerdings hieß zu Beginn die erste Stufe Octopus, da sie nun statt einem Abgang (für die einzige 2. Stufe) , deren 5 hatte.
Und das Finimeter nicht vergessen ! Damals hatten die Druckminderer simple Reserveschaltungen, die den Taucher
recht abrupt auf das nahende Ende seines Atemgasvorrates aufmerksam machten. Ähnlich dem Reserveschalter am Benzinhahn eines Motorradtanks,
als diese noch kein Instrument zur Messung und Darstellung der Füllmenge des Tankes hatten. Der feinfühlige Taucher bemerkte dies allerdings
bereits etwas eher, da die ersten Stufen noch nicht balanciert waren und deshalb die Atemarbeit mit abnehmendem Flaschendruck zunahm.
Bei Betrachtung der Entwicklung der Ausrüstung sollte man meinen, dass der findige Taucher auch heute und in Zukunft die Entwicklung
von Ausrüstung, Konfiguration und Herangehensweisen stetig beobachtet, abwägt und nach reiflicher Überlegung, das für seine Tauchgänge passende adaptiert,
anstatt sich auf die, Ihm bei der Grundausbildung mitgegebenen Verfahrensweisen zu berufen und nicht mehr rechts, noch links zu schauen.
Für mich ist mein Logbuch meine persönliche Erinnerung, was meine Tauchgänge anbelangt und ich werde den Teufel tun, diese zu verfälschen.
Ich möchte nachschlagen können, wann ich wo gewesen bin und was gemacht habe!
Jeder hat mal angefangen, das muss man nicht faken um irgendwo besser angesehen zu sein!
Die Wahrheit kommt so oder so ans Licht, durch die art zu tauchen, unabhängig, wieviele TG's im "Lügbuch" stehen.